1998 Chablis Mont de Milieu 1er Cru, Albert Pic – Burgund („kleine“ Weinprobe Nr.3)

86 Punkte – Für mich der erste Wein von diesem Erzeuger, der vermutlich zu den ältesten Chablis-Häusern (1755) gehört. Seit 1985 im Besitz des Baron Patrick de Ladoucette, der fleißig in die Kellertechnik investierte.

 

Die Nase ist sehr ungewöhnlich: deutlich wachsige Noten, riecht nach Mahagoniholz und Möbelpolitur. Dazu gesellen sich Noten von Akazienhonig. Im Mund erstaunlich wenig Säure, etwas nussig, aber auch Zitronenfrische. Insgesamt sehr klar und mineralisch-kalkig (und somit Chablis-typisch) mit noch schöner Festigkeit; recht trinkig.

1971 Maurice Allias – Vouvray Moelleux – Clos du Petit Mont – Loire

95 Punkte – Wie sehr unterschätzt doch sind die Weine von der Loire – dies gilt um so mehr für die süße Variante. Dabei sind diese Weine von nahezu unendlicher Haltbarkeit und in jedem Stadium ihrer Zeitreise ein echter Hochgenuß. Der 71er Vouvray ist so ein Chenin-Blanc-Musterknabe – hier muß sich selbst ein deutscher Spitzenriesling (Kategorie Eiswein, etc) anstrengen, um mitzuhalten:


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2000 Mont du Toit – Le Sommet / Südafrika

91 Punkte Stephan du Toit, südafrikanischer Nachfahre hugenottischer Siedler, arbeitet  hauptberuflich als Anwalt. Mit seiner bezaubernden, aus Hamburg stammenden Frau Caroline hegt er seit Jahren eine Vision in Sachen Wein. Dieses Projekt wurde seit 1998 von zwei deutschen Spitzenwinzern, Bernd Phillipi vom Weingut Koehler-Ruprecht in der Pfalz und dem leider viel zu früh verstorbenen Berhard Breuer aus dem Rheingau, verwirklicht. Der Le Sommet ist die Spitzencuvee des Hauses. 2000 ist erst der zweite Jahrgang dieses Weines:

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