2008 Riesling Winninger Uhlen R / Roth Lay – Heymann-Löwenstein

94 Punkte – Jedes Jahr freue ich mich, wenn dieser Stoff im zweiten Frühjahr nach der Ernte freigegeben und geliefert wird. Auch dieses Jahr musste eine Flasche gleich wieder daran glauben, um meine Neugier zu befriedigen.

 

Doch vorab ein paar Infos, die ich gerne in Form von links wiedergebe, denn es wird und wurde so viel über die Reinhard Löwenstein und seine Frau Cordula Heymann-Löwenstein geschrieben, dass eine kurze Zusammenfassung hier nur mangelhaft ausfallen kann. In erster Linie empfehle ich dem geneigten Leser die homepage des Weingutes und hier speziell die Pressesammlung als Quelle der Inspiration:
http://www.heymann-loewenstein.com/Neu/Presse/100_Presse.htm

Als Einstieg eignen sich hier die Essentials und hinsichtlich der Weinbergslagen sollte man den Artikel "Die 1.Lagen Uhlen und Röttgen" lesen. Echten Weinfreaks und Hobby-Geologen kann ich den tollen Artikel "Erste Lage Uhlen – Von der Geologie zum Terroir" von Dr. Ralf Kröll und Reinhard Löwenstein empfehlen. Und wer sich für die (nicht nur) vinophilen Weltanschauungen des Reinhard Löwenstein interessiert, dem sei sein Buch "Terroir – Weinkultur und Weingenuss in einer globalen Welt", erschienen im KOSMOS-Verlag, an Herz gelegt. 

Sehr informativ ist auch das Probenprotokoll einer sensationellen Vertikalverkostung Winninger Uhlen von 1996 bis 2007, nachzulesen unter: http://www.weinkaiser.de/?p=1131
 

Genug der Theorie, jetzt zur Praxis: Am ersten Tag nach dem Öffnen wirken die jungen Weine von Heymann-Löwenstein immer recht üppig, fast schon ein wenig barock und der Zuckerschwanz ist vielleicht sogar ein wenig aufdringlich. Zwar bin ich ein Verfechter der These, dass ein großer Wein zu jedem Zeitpunkt überzeugen sollte, doch die Erfahrung zeigt, dass sich speziell bei den großen Lagenrieslingen von Heymann-Löwenstein die Lagerung über ein paar Jahre nicht nur empfiehlt, sondern geradezu aufzwingt. Aber was macht man da mit seiner Neugier, wenn der neue Jahrgang geliefert wird?? Man zwingt sich einfach, die Flasche nicht gleicht auszutrinken, sondern – so wie bei mir durch die Abwesenheit zu Pfingsten – ein paar Tage angebrochen gut temperiert stehen zu lassen. Heute ist Tag 5 nach dem Öffnen und ich freue mich, dass ich die Geduld aufgebracht habe, denn jetzt zeigt der Wein schon eher, welche Klasse in ihm steckt. Besonders auffallend ist jetzt die seidige Textur, mit deren Hilfe dieser tiefe und hochelegante Riesling Mund-und Rachenraum auskleidet. Dabei ist er sehr fest gewoben und körperreich und die Aromen von weißen und gelben Steinobstfrüchten fechern sich langsam auf, wenn man den Stoff kauend geniesst. Die wunderbar kräftige Mineralik kommt aromatisch durch eine feine Tabakwürze und kräutrige Noten zum Tragen und entfacht eine Vibration, die auch nach dem "Schlucken" noch lange nachklingt. Für mich ist dies ein Riesling wie aus einem Guss, der sich zur Zeit nur langsam und  noch etwas widerwillig Schicht für Schicht abtragen lässt.

Fazit: Bilderbuchstoff für forgeschrittene Weintrinker, die beim Genuss Zeit und Muse mitbringen und sich auf so einen Stoff einlassen können. Ein Wein zum "Entschleunigen"

2006 Röttgen 1.Lage, Heymann-Löwenstein – Mosel

92 Punkte – Gerade sitze ich mit meinem Freund Ole über 2 Gläsern Riesling 2006 aus der Lage Röttgen von Heymann-Löwenstein und wir sind überrascht, wie trinkig, animierend und ausgewogen dieser Tropfen schon ist. Das Lesegut scheint – trotz des Jahrgangs kerngesund gewesen zu sein.

Sattes goldgellb – direkt nach dem Öffnen benötigt er Luft, am besten dekantieren und große Bordeauxgläser nehmen. In der Nase viel kräutrige (Wiesenkräuter) Kraft, etwas tabakig, andeutungsweise spontane Gärungsaromen, reife gelbe Früchte, etwas Honig. Am Gaumen lebendig mit erkennbarer Restsüße, schmelzig und reife gelbe Früchte einerseits, auf der anderen Seite deutliche Mineralik und wunderbare, reife Säure, insgesamt jetzt schon ausgewogen und mit viel Genuss zu trinken, langer Abgang. Das leere Glas riecht einfach wunderbar und der Wein zeigt hier, welche Differenziertheit sich hier noch entwickeln wird. Kleiner Haken, der recht kurze Korken suppte schon ein Jahr nach der Abfüllung. Leider triftt dies auf 30% meiner Flaschen zu. Dies ist leider auch bei anderen Jahrgängen zu beobachten.

2006 Winningen Uhlen R „Roth Lay“, Heymann-Löwenstein -Mosel

Ich sitze gerade über meinen Aufzeichnungen einer best bottle party aus dem März diesen Jahres. Da es ein längerer Bericht wird, habe ich mir eine Flasche Uhlen R "Roth Lay" von Heymann-Löwenstein genehmigt und bei mir geht die Hand ständig zum Glas, auch wenn er jetzt – in seiner Jugend – noch ein wenig speckig ist und Zeit benötigt um bei der Finesse zuzulegen.

91++ Punkte – Saftiger Riesling, mit mittlerer Tiefe und reichlich würzigen Anklängen; Tabak; viel reifer Pfirsich in der Nase und am Gaumen. Dicht gewirkt, das "süße Fett" drückt die erkennbare Mineralik noch ein wenig in den Hintegrund. Die saftige, extraktreiche Art macht aber jetzt schon Spass, und es fällt schwer die Hand vom Glas (vorausgesetzt man gibt ihm etwas Luft)zu nehmen; auf Grund der guten Säure baut sich ein Spannungsbogen bis in den langen Abgang auf. Geschmeidig schmiegt er sich an den Gaumen und im Abgang zeigt die schöne Länge wohin die Reise mit zunehmendem Alter gehen wird: nach oben !!

Deutsche Spätburgunder 2001 – Eine Bestandsaufnahme

Deutsche Spätburgunder 2001

Eine Bestandsaufnahme (Probenprotokoll vom 9.Februar und 30.März 2007)

 

Mein lieber Weinfreund Ole aus Hamburg hatte mal wieder zu einer seiner berühmt-berüchtigten Themenabende eingeladen. Da er uns diesmal im Vorfeld schon einen klaren Hinweis auf die kommenden, blind gereichten Weine gegeben hatte und das Thema mit ?Deutsche Spätburgunder 2001? klar umrissen war, sollte die Wahrscheinlichkeit sich zu blamieren, grundsätzlich gering sein; zudem Ole großmütig klarstellte: ?Keine Piraten?!! Die volle Aufmerksamkeit richtete sich so auf das, was in die Gläser kam.

 

Meine Notizen vom 09. Februar:

 

1.     2001 Meyer-Näkel, Dernauer Pfarrwingert  Spätburgunder Auslese, Ahr 14,5% Alk. (92+ Punkte)

Der erste Wein des Abends war für mich einer der schönsten vom ganzen Abends. Tief, mit herrlichem Glanz und auffallend dunkel für einen Spätburgunder. Die Nase offenbart eine herrlich rauchige ?Kopfnote?, dahinter protzt er mit seiner tiefen und satten Pinot-Frucht; Anklänge an Knubberkirschen, eingeweckte Erdbeeren, Vanille und eine feine Würze strömen mir entgegen. Am Gaumen saftig, körperreich und mit einer schönen Extraktsüße ausgestattet, die durch eine gute Säure ausreichend abgepuffert ist. Einen kleinen Punktabzug gibt es leider für den Abgang – er zeigt zwar eine schöne Länge, doch der kräftige Alkohol bleibt hinten etwas scharf stehen.

 

2.     2001 Stodden, Recher Herrenberg Spätburgunder JS Auslese ***, Ahr, 13,5% Alk. (90 Punkte)

Der zweite Ahr-Wein dieses Abends fließt noch dunkler ins Glas. Er wirkt sehr jung und zeigt sich eher von der erdigen und mineralischen Seite. Eine angenehme Kühle, die eher kräutrige Aromatik und eine schöne Tiefe am Gaumen vermerke ich sehr positiv, ein paar grüne Noten, die neben den Kräutern, dem mineralischen Akzent und den Noten von Himbeeren und anderen roten Früchten am Gaumen hängen bleiben, vermasseln ihm aber eine Bewertung deutlich über 90 Punkten.

 

3.     2001 Kesseler, Rüdesheimer Berg Schloßberg Spätburgunder, Rheingau, 14,5% (89+ Punkte)

 

Der teuerste Wein des Abends scheitert knapp an der 90-Punkte-Grenze und ist nach meinem Empfinden zu teuer, für das was er bietet. Die etwas aufgesetzt wirkende Nase nach Cassis-Bonbon (ich habe sie als Kind oft gelutscht, die dunklen Campinos) und grüner Banane lässt einen ins Grübeln kommen. Der Eindruck am Gaumen fällt zunächst sehr positiv aus: die Frucht steht im Vordergrund, das Holz ist sehr gut eingebunden und kaum spürbar. Die Noten von Fliederbeeren und dem wiederkehrenden Campino-Cassis vermählen sich mit einer erkennbaren Mineralität; der Wein wirkt recht kompakt, doch die knackige Säure steht außen etwas vor und im Abgang ist er leider zu kurz.

 

4.     2001 Gutzler, Spätburgunder Morstein, ?Im Barrique gereift?, Rheinhessen, 13,5% (92 Punkte)

 

Komplexe Nase; tiefe dunkle Frucht, etwas Klebstoff zu Beginn, kühl, ein wenig erdig, ledrige Anklänge, Marzipan, komplex. Am Gaumen erstaunlich weich für diese Nase, geschmeidig, klare Burgunderfrucht, gute Länge, auch tief. Kurz und knapp die Beschreibung dieses wirklich schönen Spätburgunders aus Rheinhessen, der Potential für die Zukunft hat und vielleicht sogar noch einen Tick zulegen kann.

 

5.     2001 Salwey, Oberrotweiler Kirchberg Spätburgunder trocken ***, Baden, 13% (88+ Punkte)

 

Zu Beginn Kuhstall, gekochtes Eisbein, Kleberanklänge, später eine deutlich tiefere und klarere Nase, Karamell. Am Gaumen wirkt er ultra-klar, sehr fest und sauber; zeigt eine deutliche Mineralik, leider ist er etwas scharf im ansonsten schönen. Recht langen Abgang. Ich bin mir sicher, dass dieser Wein aus der Karaffe mit Luft und als Essensbegleiter deutlich besser reüssiert hätte. So leider nur 88+ Punkte, auf die Nachverkostung wäre ich gespannt.

 

6.     2001 Molitor, Graacher Himmelreich, Spätburgunder unfiltriert, Mosel, 13% (ohne Wertung)

 

Wegen entstellendem (Flaschen-?)Fehler ohne Wertung. Sauerkraut, bitter am Gaumen, einfach leer. Fehlerhaft !!

 

7.      2001 Schneider, Spätburgunder *** ?C? barrique, Baden, 13% (91+ Punkte)

 

Ein sehr schöner Spätburgunder, klar definiert, mit Druck am Gaumen, durchaus vielschichtig, die Frucht wirkt kühl und verläuft über eher dunkle Beeren, Brombeeren, bis hin zu Anklängen an Wildfleisch. Der ?C? besitzt alle notwendigen Anlagen für echten Trinkgenuss: einen schönen, recht hohen Extrakt, immer noch äußerst ansprechende, erstaunlich feste Tannine sowie eine gute Säure. Insgesamt ausgewogen und nachhaltig. Fazit: ein kompletter Spätburgunder, von dem man gerne mehr als ein oder zwei Gläser trinkt.

 

8.     2001 Knipser, Im großen Garten ? Spätburgunder Auslese (GG), Pfalz, 13,5% (86+ Punkte)

 

Manchmal frage ich mich, ob ich schlecht drauf bin oder der Wein? Ich kann mich an eine Pfalz-Verkostung der Großen Gewächse im Jacobs in Hamburg erinnern, da hatte ich diesen Wein schon einmal verkostet und mir 92 Punkte und ?Kaufen? notiert. Bei der jetzigen Verkostung war ich froh, dass das mit dem Kaufen irgendwie ?Verschutt? gegangen war. Doch letztlich muss ich eine Lanze für Knipser brechen, denn in der letzten Zeit habe ich zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen immer wieder Weine von Knipser mit viel Genuss getrunken, gerade auch etwas gereifte Jahrgänge, wie z.B. wunderbare Rieslinge aus dem Jahr 1998. Trotzdem war das an diesem Abend nicht mein Wein: eher vegetabile Noten, Dill, etwas Vanille, etwas Erdbeerfrucht, wirkt gemacht, die Aromen wirken ?obendrauf gepfropft?, am Gaumen wie ein Gericht vom China-Mann: süß-sauer, recht holzbetont, mit mehr Luft wird er zwar besser, aber er bleibt letztlich eher eindimensional und säuerlich.

 

9.     2001 Duijn, Spätburgunder SD, Baden, ??, (91 Punkte)

 

Ein wirklich schöner Spätburgunder mit süßer Frucht schon in der Nase, ein wenig rauchig, Tabak, Erdbeeren, Schokolade (vielleicht Yogurette von Ferrero ? eigentlich nicht gerade ein Kompliment, ziehe ich somit wieder zurück),  am Gaumen sehr saftig, herrliches Mundgefühl, sehr gute Frucht, Erdbeeren, Kirschen, etwas Schokolade, für einen Spätburgunder herrlich stoffig, schöne Körperfülle, leicht cremig, aber frisch und sehr harmonisch. Wenn man kritisch ist, dann fällt einem die etwas laktische Note negativ auf. Mir gefällt er trotzdem und ich freue mich auf die Flaschen, die ich noch im Keller habe.

 

10. 2001 Koehler-Ruprecht, Philippi Pinot Noir ? ?R?; Pfalz, 14%, (94 Punkte)

 

Dieser Wein benötigt Luft, dekantieren kann nicht schaden. Zu Beginn etwas spröde, aber mit Luft zeigt er das, was in ihm steckt! Sowohl in der Nase, als auch am Gaumen wirkt dieser Pinot wunderbar kühl und elegant. Schöne rauchige und kräuterwürzige Noten, Anklänge an Menthol. Am Gaumen mit feiner Extraktsüße, einem Hauch Vanillepudding, dann aber kommt die Pinotfrucht durch, eher etwas ätherisch, vielschichtig, komplex und wunderbar elegant. Mit ausreichend Luft gewinnt er immer mehr an geschmacklicher Tiefe und harmonisiert sich zusehends. Ein sehr gut strukturierter und fester Pinot, der auf dem Gerüst aus Tannin und Säure seine gesamte aromatische Komplexität ausspielen kann. Der Wein ist sicherlich erst am Beginn seiner Trinkreife und dürfte ein langes, genussvolles Leben vor sich haben.

 

11. 2001 Rebholz, Im Sonnenschein ? Spätburgunder ?R? (GG), Pfalz, 13% (85 Punkte)

 

Leuchtend in der Farbe, jedoch auffallend hell und schon mit erkennbarem Wasserrand. Die Nase ist geprägt von  Anklängen an (Heil-) Kräuter, z.B Baldrian, Waldbodenduft und einer Granatapfelfrucht. Am Gaumen wirkt der Wein eckig (unelegante Tannine), die Fruchtnoten erinnern eher an schwarzen Tee als an Spätburgunder und ein Mangel an Tiefe und Körper muß man ihm auch bescheinigen. Da hilft es wenig, dass er aufgrund der Säure recht frisch wirkt.

 

 

 

12. 2001 (?) Heymann-Löwenstein, Spätburgunder, Mosel, 13% (86 Punkte)

 

Mir war bis dato unbekannt, dass das Weingut Heymann-Löwenstein überhaupt Spätburgunder keltert, aber diese Flasche ist wohl auch eher der Leidenschaft des Winzers zuzuschreiben, als dem Versuch kommerziell Spätburgunder an der Mosel an- und auszubauen. Der Wein duftet frisch geöffnet nach Fleisch (Schlachthof), verliert dies aber sehr schnell und die Frucht nach roten Beeren, Pflaumen und Zimt breitet sich aus. Auf der Zunge noch primärfruchtig, eher etwas einfach von der Aromatik, limonadenartig, leichte Süße.

 

 

 

Eine abschließende Bemerkung: Spätburgunder ist und bleibt die Rebsorte, die mir deutlich mehr Freude und Genuss bereitet, wenn sie als Essensbegleiter gereicht wird. Als singuläres Trinkvergnügen empfinde ich ihn schwierig; die Frucht kommt nicht wirklich raus und echte Harmonie stellt sich bei mir nur zum Essen ein. Ein Schluss, der auch bei dieser Probe klar bestätigt wurde.

Riesling 2002 at it’s best !? – Jahrgangsprobe bei Ole –

Mega-interessante Probe gestern bei Ole – Danke Ole !!
15 deutsche Top-Rieslinge des Jahrgangs 2002 standen an zum Verkosten. Imho sind alle Weine unter ihren Möglichkeiten geblieben. Gerade die mineralischen Weine sind so etwas von zu, dass man wenig Freude hat;  die eher fruchtbetonten besitzen noch Charme und konnten entsprechend etwas höher punkten, trotzdem auch sie unter ihren Möglichkeiten. Für mich aktuell ohne Wertung blieb der Schlossberg von Breuer, der Wein ist so etwas von zu, dass man glaubt, er existiert gar nicht, ich würde ihn vor 3-4 Jahren nicht wieder anfassen. Letztlich ging es uns allen ähnlich, man sucht, ahnt, schmeckt die mineralischen Ansätze – auch die große Klasse dieser Weine, aber sprechen – wirklich sprechen, sich offenbaren, das wollen sie  nicht. Besonders schwer hatte es auch der barrique-Riesling von Molitor, hier ist echte Klasse im Glas, aber das Holz ist aktuell so unbarmherzig, dass in diesem Wein alles nebeneinander zu stehen scheint. Große Anlagen! Bin gespannt, wie sich dieser barrique-Riesling in 5-6 Jahren präsentiert. Mein Fazit: Gleiche Probe in 3 Jahren und wir werden deutlich höher punkten. 2002 bringt wirklich große, sehr langlebige Weine hervor, die aber noch Zeit zur Reife benötigen.

1) 2002 Schloß Neuweier: Neuw. Mauerberg Goldenes Loch Spätl. tr. 12,5%
2) 2002 Horst Sauer: Escherndorfer Lump Auslese tr.  13,5%
3) 2002 Christmann: Mandelgarten Gimmeldingen Spätlese tr. GG 13%
4) 2002 Josef Leitz: Rüdesheimer Berg Schlossberg Spätlese tr. 12%
5) 2002 Georg Breuer: Rüdesheimer Berg Schlossberg tr. 12,5%
6) 2002 Peter Jakob Kühn: Oestrich Doosberg  Erstes Gewächs 12,5%
7) 2002 Koehler-Ruprecht: Kallstadter Saumagen Auslese tr. 13%
8) 2002 Heymann-Löwenstein: Winniger Uhlen Blauflüsser Lay (1.Lage) 13%
9) 2002 Van Volxem: Wiltinger Braunfels Vols 12,5%
10) 2002 Wittmann: Westhofen Morstein Großes Gewächs 13%
11) 2002 von Othegraven: Kanzemer Altenberg Erste Lage 11%
12) 2002 Markus Molitor: Zeltinger Sonnenuhr ** Auslese tr. 12,5%
13) 2002 Andreas Laible: Durbacher Plauelrain "Achat" Stätlese tr. 13%
14) 2002 Rebholz: Birkweiler Kastanienbusch Spätlese tr. 12,5%
15) 2002 Emrich-Schönleber: Monzinger Halenberg Auslese tr. 12,5%

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