2000 Côte Dorée, Domaine l’ Aiguelière – Côteaux du Languedoc, Mointepeyroux (Wein 1)

79 Punkte – Das Positive am Einstieg in die Languedoc-Probe des Jahrgangs 2000 war, dass es nur besser werden konnte. Eigentlich ist dieser aus 100% Syrah bestehende Wein das Aushängeschild der Domaine, er stammt von einer Einzellage und wird regelmäßig hoch bewertet, dem 99er hat Bettane Sterne gegeben, aber was soll ich sagen: probieren geht über studieren. Im ersten Monet dachte ich der Duft kam aus der Küche, aber es sollte nicht das letzte Mal an diesem Abend der Fall sein, dass der Wein einen Geruch von Rinderschmor- oder Wildschmorbratensoße (enorm reduziert und eigentlich richtig lecker) offerierte. Dazu passten die Anklänge von Zimt, Nelken, Lorbeer und die feine Süße, die man schon in der Nase verspürte. Leider kam die ganz große Ernüchterung am Gaumen: grüne Tannine, hart, wenig Frucht, um nicht zu sagen fast leer und hohl, sehr austrocknend. Irgendwie wollte ich an diesen Wein glauben und stellte ihn weg, um über den gesamten Abend immer mal wieder einen Schluck nach zu verkosten, aber dieses Mal gab es kein happy end.

Für ca. Euro 20,- bis 25,- hoffe ich für diesen Wein auf einen Flaschenfehler, denn 8 Jahre sind eigentlich kein Alter für einen reinen Syrah

2004 Peter Jakob Kühn – Oestrich Riesling „L“ – 2 Trauben

90 Punkte – Der "L" ist eine Kürzel für Landflecht, eine spezielle Parzelle im Doosberg. Früher, vor 1971, wurden Weine dieser Parzelle unter ihrem Lagennamen "Landflecht" ausgebaut und haben hervorragende Ergebnisse produziert. Heute gibt es die LAge nicht mehr, also auch keine Weine aus dieser Lage, die Nutzung des NAmens ist verboten, Kühn nennt seinen Wein deshalb "L". Zum Wein selbst:

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