Gottes Werk und Hammels Beitrag

Christoph Hammels 2014er Spätburgunder Kleinkarlbacher Herrenberg kam heute Abend ins Glas und es machte „Pling“. Victor Hugo soufflierte ins Ohr „Gott hat nur Wasser geschaffen, aber der Mensch machte den Wein“

Der 2014er Spätburgunder Kleinkarlbacher Herrenberg ist eine überaus gelungene Symbiose aus Charakter, Transparenz, Frische und feinsaftigem Trinkfluss. Herrlich duftig strömen die Aromen von Schattenmorellen, zarten Räucher- und Würzaromen aus dem Glas. Am Gaumen ein glückliches „Zunge-schnalzen“ – eine Art Reflex, der sich bei mir einstellt, wenn ein Wein sich ordentlich gegen den Gaumen drückt und gleichzeitig auf der Zunge tanzt. Die Tannine sind hintergründig und sensibel dimensioniert; mittelgewichtiger Stoff. Aromatisch ein überzeugend ausgewogenes Spiel zwischen reintöniger Pinot-Frucht, schön eingebundener Säure und dem mittelkräftig getoasteten, feinwürzigen Holz. Schattenmorellen, rote Johannisbeeren, ein Sip Orange – dazu Sandelholz, zart Geräuchertes und ein Hauch orientalisch-süßer Würze. Die Hand geht mächtig zum Glas, hoher Trinkfluss und schöne Länge.

Die Fässer wurden in der Tonnellerie Demtos in Saint-Caprais-de-Bordeaux hergestellt und sind eine Mixtur aus Vogesen und Pfälzer Eiche. Die Pfälzer Eiche stammt aus Johanniskreuz, einem Wald bei Kaiserslautern. Nach 24 Monaten im Holz wurden die Barriques in einem 1000 Liter Tank miteinander verschnitten und mit minimaler Filtration abgefüllt.

90 Punkte 2017 – 2023

P.S. Leicht belüftet in der geöffneten Flasche. Dazu schmeckten mir heute Abend ein Paranüsse als Naschwerk außerordentlich gut.

 

 

2006 Quasaar Riesling, Weingut Herrenberg / Loch – Saar

88 Punkte

– Was für ein kraftvoller, feinherber Stoff, hier ist ordentlich Riesling im Glas – einfach ein Maul voll Wein. Herrliche Pfirsichfrucht, angereichert mit einer angenehmen Honigsüße, mit schönem Säure-Süße-Spiel und einer deutlichen Mineralik. Die Botrytis ist gut eingebunden und verleiht dem Wein eine tragende Säule. So etwas macht richtig Freude und belehrt mich mal wieder eines Besseren, dass auch in wirklich kritischen Jahrgängen tolle Weine produziert werden können. Ich finde das "Teil" so schmatzig, schmelzig, dicht und – doch, ja, ja – auch fett, aber er ist nicht breit und langweilig, sondern durch seine Säure und Mineralik durchaus fordernd und läßt die Hand zum Glas gehen. Wer die Erbtante bestechen will – hiermit gelingt es – versprochen.
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Ein Weinabend mit Freunden / Schäfer-Fröhlich, Deiss, Stodden, Le Cedre und Vin Santo von Felsina

Nachdem ich die 400km von Düsseldorf nach Hamburg einmal mehr "gefressen" habe, kamen meine Freunde Andreas und Mathias zum "Männerabend" vorbei. Mit Brot. Käse und ein paar Flaschen Wein machten wir uns einen netten Abend.

Der Startschuss fiel und ein 2005 Schäfer-Fröhlich, Felseneck Großes Gewächs – Nahe (89 Punkte) kam ins Glas. In der Nase ein recht deutlicher Schwefelböchser, dahinter viel Mineralik und eine frühe (zu frühe) Petrolnase, die (noch dezent) zum Vorschein kam. Am Gaumen dicht, fest gewoben, straffer Zug, kräutrige Mineralik. Wenig Frucht, dafür viel Mineralik, fest, ein Wein zum Beißen. Schöne, tragende Säure, mittlere Länge. Wenn man den Schwefelböchser zu Beginn (wird mit viel Luft etwas schwächer) ein wenig ausblendet, hat er momentan die 89 Punkte verdient; künftiges Entwicklungspotential hat er meiner Meinung nach nicht.

Ein ganz anderer Stil war der nun folgende 2001 Grünspiel, Marcel Deiss – Elsass (92 Punkte). Ein gemischter Satz  von Gewürztraminer, Riesling und Pinot Noir – goldgelb im Glas, mit opulenter Nase von kandierten (exotischen) Früchten, Orangenzesten, aber auch blütigen Noten; dahinter ein Hauch grüne Walnuss. Ein dichter Schmeichler mit ausladender Aromatik, aber ohne jede Gefahr zu sehr in die Breite zu gehen. In seiner Jugend wirkte er mineralischer, dafür hat er jetzt an Tiefe und Substanz zugelegt. Die schöne Säure bildet ein gutes Gegengewicht, sodass man einen intensiven, aromatischen Wein genießen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass man schon nach dem ersten Glas satt ist. Der Wein ist nicht ganz trocken, aber die Süße ist bestens integriert und der Grünspiel 2001 hat Potential für viele Jahre.

Weiter ging es mit dem ersten Rotwein, einem 2003 Recher Herrenberg Auslese JS ***, Stodden – Ahr (88 Punkte). In der Nase kräutrig, holzgeprägt, mit leicht gemüsigen Anklängen. Am Gaumen kühl, recht fest, mit roter Beerenfrucht, leider etwas säuerlich und hinten heraus stören etwas die grünen Holztöne. Die 88 Punkte bewerten insbesondere das Potential, vorausgesetzt der Wein verliert noch die grünen Holznoten. Da die Frucht ausreichend kräftig ist und der Wein auch an diesem Abend mit zunehmender Luftzufuhr die Holznoten etwas verliert, habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen leider weitere 3-4 Punkte abgezogen werden. Positiv ist der schöne Biss und die durchaus feine Mineralik, die die Recher Herrenberger Auslese *** erkennen lässt.

Der zweite Rotwein kam aus Frankreich: 1998 Le Cedre, Chateau du Cedre – Cahors (92 Punkte). Diese reinsortige Malbec ist schon etwas Besonderes. Inzwischen hat er zehn Jahre auf dem Buckel und er befindet sich wohl in seiner ersten Reifephase. Im Glas ein komplexer Aromenstrauss mit vielen Früchten und einem Hauch von Nelken, dabei erstaunlich kühl und harmonisch. Mittlerer Körper, kein Alkoholmonster, sondern enorm trinkig und mit schöner Länge am Gaumen.

Den Abschluss dieses Weinabends zu dritt, bildete einer meiner liebsten Weine überhaupt, der 1988 Vin Santo von Fattoria di Felsina – Toscana (98 Punkte)  – Die Notiz aus dem August 2005 stimmt noch zu 100% – http://weinwelt.blogg.de/eintrag.php?id=46

2001 Deutsche Spätburgunder – Kleine Horizontalverkostung

10 Weine waren angestellt, 5 Personen nahmen teil und 3 Piraten waren mit von der Part(y)ie. Jeder bekam jeden Wein in kleiner Menge zur Verkostung und Beurteilung, danach wurde aufgedeckt und offen weiter getrunken. Am Ende wollte ich sehen, wie viel von jedem Wein übrig bleibt – also JLF nach Andreas März von der Zeitschrift MERUM. Die Flaschen wurden willkürlich ausgewählt und selbst ich wursste nicht, welcher Wein wo in der Reihenfolge angestellt war.

Los gings mit dem ersten Piraten, wie sich am Ende herausstellte.

2001 Kloster am Spitz, Pinot Noir – Burgenland / Österreich:

84 Punkte – etwas überreife Frucht, Johannisbeer-Drops (oder schwarze Campinos aus meiner Kindheit – gibts aber immer noch), Himbeeren; parfümiert. Auch am Gaumen sehr aufgesetzt von der Frucht, Holunder und schwarze Campinos, saftig, weisser Pfeffer, samtig, süsser Extrakt, ein Kollege sprach von einer "Weinqualle" – mir gefiel dieser Begriff für einen Wein, der tierisch aufgebläht war, dem aber das Rückgrad fehlte. (2/3 der Flasche blieben übrig).

2001 Schnaitmann, Spätburgunder Simonroth "R" –  Württemberg / Deutschland

93 Punkte (?) – Beim Aufdecken kommt der Ärger in mir hoch, zweite und letzte Flasche von diesem Wein. Nachdem die erste leider voll korkte, ist diese auch nicht ganz sauber. Damals war der Wein ab Gut superschnell ausverkauft, habe dann noch zwei Flaschen im Bremer Ratskeller für noch teuereres Geld nachgekauft und dann das….!!! Trotzdem war die Klasse dieses Stoffs klar erkennbar. Die Nase wird verwöhnt von einem tiefen und komplexen Spiel Schwarzer Kirschen, Veilchen, rauchigem Speck und feinen Kräutern. Am Gaumen klasse strukturiert – mit ausgereiften und guten Tanninen. Das Holz ist inzwischen perfekt integriert, der Wein ist gut balanciert. Die schöne Mineralität und die dunkle, stoffige Tiefe bereiten echtes Trinkvergnügen, wenn da nicht…. ja, wenn sich da nicht immer wieder ein Kork in die Nase schleichen würde. Am Tisch wird kontrovers diskutiert, kann man einen solchen Wein überhaupt angemessen beurteilen, ich meine  ´"JA",  denn ein solch (eher leicht) beeinflusster Wein kann durchaus noch in seiner Vielschichtigkeit wahrgenommen werden. Druckvoll, mit unglaublich guter Struktur und einer angenehm maskulinen Art ist diese Flasche durchaus ein Genuss – wenn auch etwas vernebelt, kommt die Güte dieses Weins zum Ausdruck. (Rest in Flasche: 5cm)

2001 Gernot Heinrich – Pinot Noir – Burgenland / Österreich

92 Punkte – Auffallend schöner Glanz; tiefe Frucht,   kräuterwürzig (aus dem Holz, das sehr gut integriert ist), Eisen (Blut), tiefe und aromatische Nase. Am Gaumen eine delikate Süsse, ein Hauch von Schokolade und feinsaftig. Wirkt sehr frisch, die komplexe Frucht sowie polierten Tannine – kombiniert mit der schön eingebundenen Säure – lassen Trinkfreude aufkommen. Grundsätzlich auch mit schöner Länge ausgestattet, jedoch baut er nach einiger Zeit im Glas recht schnell und kräftig ab – die Börsianer würden wohl sagen: die Bären gewinnen die Überhand. (Rest in Flasche: halbvoll)

2000 Dichon, Moulin-a-Vent – Beaujolais / Frankreich

76 Punkte – Blumenerde, ein Hauch von Pflaume, Säure schon in der Nase. Am Gaumen erstaunlich dünn (für mich waren die Moulin-a-Vent-Wein stets die dichtesten Beaujolais), etwas stumpf, abgefahrenes Gummi, die Tannine wirken ungehobelt, klotzig, unharmonisch. Auch wenn die Frucht über den Abend mal mehr, mal weniger ein wenig ausblitzt, bleibt es doch insgesamt ein unerfreulicher Tropfen, der (in diesem Fall positiv) mit dem Schlucken sofort verschwunden ist. (2/3 der Flasche bleiben übrig)

2001 Haidle, Spätburgunder – Württemberg / Deutschland

92 Punkte – Außergewöhnlich kräutriger Eindruck in der Nase, Gewürznelken, Pflaumen, rauchig. Auch am Gaumen frisch, tief und kräutrig, dunkle Frucht; hat Saft und Biß, erzeugt aber eher ein schlankes Mundgefühl, dafür komplex, mineralisch (kalkig) und mit jedem Schluck interessant. Frische, gut integrierte Säure; sehr gute Länge, die überraschend ein wenig auf Kamilletee-Aromen endet. (Rest in Flasche: 4cm)

2001 Duijn, Spätburgunder SD – Baden / Deutschland

91+ Punkte – Bei mir geht die Hand zum Glas. Der SD belegt mit einer kühl wirkenden Aromatik Nase und Gaumen. Die Frucht ist dicht, aber nicht überladen; die Aromen sind würzig, dezent rauchig und mineralisch und die noblen Tannine geben dem Wein eine hervorragende Struktur und einen Hauch von Noblesse. Insgesamt äußerst harmonisch, von den Aromen eher auf der maskulinen Seite, hallt sehr schön nach ! Ein (Wein-)Freund sieht den starken Fassbrand etwas kritisch. (Rest im Glas: 1,5 cm)

2001 Duijn, Spätburgunder  – Baden / Deutschland

Die kleine Schwester (in jüngeren Jahrgängen heißt dieser Wein "Jannin") steht dem großen Bruder in nichts nach – ist ihm sehr ähnlich. Am Gaumen besticht die Mineralität, schöne aromatische Tiefe, etwas runder und gefälliger als der SD; das Holz scheint etwas weniger stark getoastet, die Frucht kommt noch besser heraus, trotzdem ein substanzieller Wein mit Komplexität. (rest in Flasche: 4cm)

2001 Stodden, Next Generation – Ahr / Deutschland

86 Punkte – Fast auf den Tag genau vor drei Jahren getrunken und im Fazit fast identisch bewertet (87 Punkte) und beuteilt. Die Nase ist eher dunkelbeerig und insgesamt sehr eigenwillig, denn Aromen von Camembert, verbranntem Gummi und angebranntem Sauerkraut mischen in der Nase kräftig mit. Am Gaumen kann man eine gewisse aromatische Tiefe, Rauchnoten und eine tiefe Mineralik auf der Haben-Seite des Weines verbuchen. Auch eine gewisse Extraktsüße steht dem Wein gut, denn über eine ebenfalls kräftige ausreichend Säure, die dagegen steht, verfügt the "Next Generation". Da aber das Holz bis heute nicht harmonisch eingebunden ist, die Röstaromen schwarz wirken (was die Eiche heavy toasted?), der Wein insgesamt eine fast aggresive Kräuteraromatik aufweist und eine gewisse Schärfe nicht von der Hand zu weisen ist, bin ich der Meinung, das er mit meinen 86 Punkten noch gut bedient ist. (Rest in der Flasche: 8cm).
Hier wollte der Sohn des Hauses (nach diversen Winzerstationen im In-und Ausland) wohl zeigen, was er gelernt hat – leider ist die Sache nicht ganz so gelungen, wie der Preis es damals suggeriert hat. Mit ca. Euro 40,00 war man in Deutschland zumindest preislich ganz vorne dabei.

2001 Knipser, Im großen Garten – Pfalz / Deutschland

90 Punkte – Das vierte Mal getrunken – guckst Du:
http://weinwelt.blogg.de/eintrag.php?id=158,
http://weinwelt.blogg.de/eintrag.php?id=140,

diesmal wieder recht schön, sodass ich vermute, dass bei Oles Probe eine nicht perfekte Flasche Grund für meine Beschwerde war. Die eher rotbeerige Frucht ist immer noch angenehm saftig. Der Eindruck am Gaumen ist eher kühl, delikat und von einer erkennbaren Mineralik begleitet. Die feine Rauchigkeit verleiht ihm Spiel. Insgesamt zeigt er  eine nicht ganz harmonische Aromatik, denn die Säure steht ein wenig aussen vor und er wirkt; ein Mittelgewicht im Körper und von der Länge im Abgang eher Kurz-bis Mittelstreckenläufer. (Rest in Flasche: 2,5 cm)

2001 Stodden, Recher Herrenberg Spätburgunder JS Auslese *** – Ahr / Deutschland

90 Punkte – Insgesamt ein immer noch kompakter Wein. Komplexe Nase mit rotbeerigen und kirschigen Anklängen; schöne Saftigkeit, dabei stets frisch und mit lebendiger Säure ausgestattet. Am Gaumen ein strukturbetonter Pinot Noir mit feinen Tannien und gut integriertem Holz. Die eher starke Kräutrigkeit jüngerer Jahre hat sich zu Gunsten der eher pinot-typischen Frucht etwas zurückgezogen, sodass der Wein einen insgesamt harmonischen, aber keinen total zwingenden Eindruck hinterlässt. (Rest in Flasche: 3cm)

2004 Jean Stodden – Spätburgunder Recher Herrenberg

87 Punkte – Dieser Wein dürfte jetzt in seiner besten Trinkphase sein. Er benötigt ein paar Minuten im großen Burgunderglas, dann zeigt er, was in ihm steckt:

Mit deutschem Spätburgunder haben die Weine aus dem Hause Stodden wenig zu tun, so überrascht es auch nicht, dass dieser 2004er Spätburgunder geprägt ist von einer, dunklen, sehr kräuterwürzigen Frucht. Der Wein ist durchaus eckig, insbesondere am Gaumen zeigt er eine herbe Kräuteraromatik (die durch das Holz noch unterstützt wird) gepaart mit einer Frucht, die deutlich dunkel und maskulin wirkt. Der Wein offeriert ein hohes Mass an Mineralität sowie eine sehr lebendige, vielleicht etwas spitze Säure. Vom Köper und Extrakt eher mittelgewichtig zeigt er eine kleine Schwäche im Abgang, der ein wenig zu sehr auf  Säure und Tannin endet. Trotzdem für mich ein guter Wein, den ich zum Essen getrunken klar einer Solokarriere vorziehe. Innerhalb der nächsten 2 Jahre austrinken.

2003 Jean Stodden – Recher Herrenberg Spätburgunder JS trocken, Ahr

90 Punkte – feinwürzige Nase, zu Beginn recht harsch –  benötigt zur Zeit noch viel Luft, dann sehr feine, würzige Frucht von rotem Trockenobst, roten Beeren, Zigarrenkiste,

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2003 Jean Stodden – Recher Herrenberg Frühburgunder JS / Ahr

90 Punkte – Reintöniger Frühburgunder nach französischem Pinot-Vorbild. Zu Beginn wird dieser verhältnismäßig dunkle Frühburgunder noch stark vom Tannin und Holz dominiert,  später bricht die Frucht – mit ausreichend Luftzufuhr –  aus ihrem Gefängnis aus und der Wein demonstriert seine Güte:

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2001 / 2002 Weinhof Herrenberg (Loch) – Riesling Schodener Herrenberg Fass Nr.5

84 Punkte (2001)
89 Punkte (2002)

2001: Goldgelbe Farbe, deutliche Botrytis, Noten von Trüffeln, Quitte,  ungewöhnliche Riesling-Nase, wirkt parfümiert -fast aufdringlich, flüchtige Säure. Am Gaumen sehr dicht und aromatisch, Litschi, dezent Rosenwasser, stoffig, schöne Viskosität, aber auch etwas scharf im Abgang. Riesling, der zur Diskussion anregt.

2002: Deutliche Steigerung;

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2001 / 2002 Weinhof Herrenberg (Loch) – Riesling Schodener Herrenberg Fass Nr.5

84 Punkte (2001)
89 Punkte (2002)

2001: Goldgelbe Farbe, deutliche Botrytis, Noten von Trüffeln, Quitte,  ungewöhnliche Riesling-Nase, wirkt parfümiert -fast aufdringlich, flüchtige Säure. Am Gaumen sehr dicht und aromatisch, Litschi, dezent Rosenwasser, stoffig, schöne Viskosität, aber auch etwas scharf im Abgang. Riesling, der zur Diskussion anregt.

2002: Deutliche Steigerung;

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2001 Recher Herrenberg Spätburgunder Auslese JS trocken ***

Hamburger Wein talk live im San Michele (11.05.05) 
91 Punkte – Ein Spätburgunder, wie er sein sollte. Dichte, feine Nase von Beeren, Kirschen und ein Hauch von Port, sehr vielschichtig, elegant.

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