Vorösterliche best bottle Weinprobe im Schorn in Düsseldorf

 

Eigentlich halte ich mich stets an meine Grundsätze 1-3 bei Weinproben, die da wären:

 

1)      Ausgeschlafen hingehen;

2)      Viel, viel Wasser trinken, mindestens doppelt so viel wie Wein;

3)      Die Weine, die einen nicht komplett überzeugen, in die dafür bereit stehenden Behälter entsorgen.

4)      Diejenigen, die Regel 1-3 nicht befolgen wollen/können, sollten Regel 4 nicht vergessen: vor dem zu Bett gehen, sich eine Kopfschmerztablette gönnen (!!Wichtig!! Wer Alkohol zu sich genommen hat, sollte auf Paracetamol verzichten, da die mit dem Alkoholabbau beschäftigte Leber diesen Wirkstoff nicht mehr korrekt verstoffwechseln kann und es so zu Leberschäden kommen kann.)

 

In gemischter Runde, mit einigen neuen Gesichtern am Tisch saßen wir im Schorn in Düsseldorf und Franz Josef kochte mal wieder wunderbar auf. Die Küche von Franz Josef ist deutlich französisch geprägt, aber sein Mut zum Würzen kann wohl klar seiner rheinländischen Frohnatur zugeschrieben werden. Das Highlight des Abends war für mich das scharf angebratene und anschließend 5 Stunden bei Niedrigtemperatur gegarte Stück Rindfleisch. Außen Röstaromen vom Feinsten und innen zart wie Butter – einfach perfekt! Aber auch der delikate Fischgang und die Jakobsmuscheln verdienen eigentlich mehr als nur die Erwähnung hier.

 

Franz Josef spendierte zum „Aufwärmen“ auch den ersten Wein des Abends, welchen er von seiner Rheingau-Tour am Vortag mitgebracht hatte. 

Meine Weinprobengrundsätze propagiere ich nach dieser Probe nachhaltiger als jemals zuvor ;-)))

 

Die Notizen der einzelnen Weine folgen in den nächsten Tagen jeweils einzeln!

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