1986 Guigal – La Mouline / Cote Rotie, Rhone

95 Punkte – Von den drei 86er Lalas (La Turque, La Landonne, La Mouline) sicherlich der primus inter pares. Sehr elegante Nase mit Aromen von feinsten Gewürzen, Pflaume und Mokka. Eine dicht gewobene Aromendecke mit Noten  von Leder, edlen Gewürzen und einer eher rotbeerigen Fruchtaromatik (auch: Hagebutte und reife, rote Stachelbeere), dazu ein Hauch von Kokos. Vom Körper eher ein Mittelgewicht, der eingerahmt wird von edlen Tanninen und einer perfekt eingebundenen Säure. Besonders erfreulich ist die herrliche Frische und Saftigkeit dieses 21 Jahre alten Wein. Gleichzeitig ist er der eleganteste innerhalb des Trios und überzeugt mit einer inneren Harmonie, die nur große Weine auszeichnet. Schön, davon noch eine Flasche im Keller zu wissen 🙂

 

  

1986 Guigal – La Turque / Cote Rotie, Rhone

92 Punkte – sehr klares rubinrot; nicht ganz so elegant wie der 86 La Landonne, dafür etwas dichter in der Frucht und mit einer schönen Extraktsüße ausgestattet. Etwas Minzschokolade, sehr tief und dunkel von der Frucht, herrlich kräuterwürzig; schöne, reife und immer noch frische Tannine, extraktsüß, recht moderate Säure. Wenn man kritisch ist, kann man vielleicht den etwas herausstehenden Alkohol kritisieren. Sehr gute Länge. Auch wenn dieser La Turque – im Vergleich zu anderen Jahrgängen – nicht wirklich groß ist, so kann man jedoch feststellen, dass selbst in kleineren Jahren die „Lalas“ eine Qualität besitzen, die viele Winzer selbst in guten Jahren nur selten erreichen.

1986 Guigal – La Landonne / Cote Rotie, Rhone

92 Punkte – erstaunlich dunkles rubinrot; in der Nase feine Kräutrigkeit, zarte Eukalyptusanklänge, rotbeerige Eindrücke; rote Johannisbeeren. Am Gaumen hinterläßt er einen äußerst harmonischen Eindruck mit feiner Frucht und herrlich reifen Tanninen. Die Hand geht zum Glas, ein hedonistischer Wein, durchaus komplex, aber er erreicht nicht die berauschende Finesse und Größe anderer Jahrgänge. Insgesamt  recht würzig, mit Noten von Rosmarin, Petersilie und Lakritz. Erstaunlich, dass mit zunehmender Luftzufuhr die Harmonie etwas schwindet und der Wein etwas eckiger und kantiger wird. Sehr gute Länge 

„1986 Guigal – La Landonne / Cote Rotie, Rhone“ weiterlesen

1986 Ducru Beaucaillou – St. Julien Bordeaux

Ohne Bewertung / (92 Punkte) – Und da war es wieder: das Dauerproblem, das die Weine von Ducru Beaucaillou Mitte, Ende der 80er Jahre bis in den 90er Jahrgang (der laut Rene Gabriel total verseucht ist; vgl Bordeaux Total)  „auszeichnet“: Ein Muffton, bei dem man nicht so genau weiß, hat der Wein Kork ?  Nee,  Kork ist das nicht, aber hier stört etwas massiv den Weingenuss. Einige meinen, dass es Ausdünstungen von Holzschutzmitteln sind, die hier Einfluss auf den Wein genommen haben.

Man wird es wohl nie von offizieller Seite aufklären, aber es dürfte einen driftigen Grund gegeben haben, dass man Anfang der 90er Jahre die Kellergebäude von Ducru-Beaucaillou grundlegend saniert hat und ein komplett neuer Fasskeller gebaut wurde. Hinter diesem Weinfehler verbirgt sich ein durchaus ansprechender Wein, den ich bei einer anderen Probe im Sommer diesen Jahres verkosten konnte (aber auch hier war erst die 2.Flasche ohne Tadel). Erwischt man eine gute Flasche präsentiert sich der 86er Ducru mit einer sehr ausgewogen, nachhaltigen Art. Die klassische Aromatik wird von guten Tanninen unterstrichen und die schöne Länge, die er am Gaumen zeigt, rundet das Bild ab. Dürfte auch in den nächsten Jahre sehr gut sein – leider ein totales Lotteriespiel, bei 6 Flaschen, die ich insgesamt besaß, waren leider nur zwei fehlerfrei. Die einwandfreie Flasche im Sommer habe ich mit 92 Punkten bewertet.

1986 Domaine Armand Rousseau – Gevrey-Chambertin Clos St. Jacques / Burgund

 

87 Punkte – Der erste Wein der 86er Probe war ein Burgunder: ein guter Einstieg in den folgenden Rotweinabend. Rubin bis Ziegelrot, mit wässrigen, leicht orangefarbenen Aufhellungen am  Rand. In der Nase sehr offen, erstaunlich intensive Frucht mit Noten von Erdbeeren, Kirschen, Kompott und Holzkohle. Am Gaumen zeigt sich eine lebendige Säure, gefolgt von einer leicht kräutrigen Aromatik; dann rauchig, verbranntes Karamell, aber auch wieder rote Früchte – insgesamt schöne Frucht bis in den Abgang. Gut integrierte Tannine runden das Bild ab; die Fruchtsüße und Aromenintensität legt mit zunehmender Zeit im Glas zu, leider gilt dies auch für die Säure, die am Ende etwas zu spitz daherkommt.

 

2000 bis 2004 Ridge – Monte Bello / Kalifornien (Teil 4)

2000 / 92 Punkte – Im Stil etwas verändert, da ohne Petit Verdot – 75% CS, 23% Merlot und 2% Cabernet Franc. Kraftvoll, dicht und sehr dunkel, ja fast schwarz wirkt die Milleniums – Ausgabe von Ridge’s Monte Bello. Aromen von Teer, Lakritze dominieren, aber auch Anklänge an Granatapfel und Grenadine assoziiere ich. Erstaunlich tief und kraftvoll, „Ente süßsauer schießt mir so als Bild durch den Kopf“, aromenintensiv; gute Würzaromen aus dem Holz, kombiniert mit einer schönen Fruchtsüße und einer gut verpackten Säure ergeben ein intensives, aber stimmiges Bild. Toller Wein in einem ansonsten schwierigen Jahrgang in Kalifornien.

 

2001 / 96 Punkte – Die „1er“ Jahre scheinen für außerordentliche Qualität zu stehen. Nachdem der 91er schon alles platt gemacht hat, dürfte auch der 01er die Krone im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends für sich beanspruchen.

 

……so dicht

……so kraftvoll

……so kompakt

……so saftig

……so druckvoll

……so komplex

……so fein

 

Die Tannine sind sehr reif, kraftvoll, aber weich; die Frucht ist sehr dunkelbeerig, süß und saftig. Noten von Tabak, Mokka und eine feine Bitterkeit bilden das aromatische Gerüst für einen gigantischen Wein, der alles hat. Rene Gabriel verglich ihn mit einem großen Richebourg – leider fehlt mir die Richebourg-Erfahrung, um dies zu verifizieren.

 

2002 / 91 Punkte – ein wahnsinnig kompakter Jahrgang, dicht und mit sehr viel Schmelz ausgestattet; hat ordentlich fett auf den Rippen, aber bei weitem nicht die Klasse des Vorgängerjahrgangs. Dazu fehlt es ihm etwas an Tiefe, Druck und Komplexität. Die Konturen sind nicht so klar, die Frucht ist eher rotbeerig und man kann ihm auch eine gewisse Quarkigkeit attestieren. Trotzdem sehr guter Stoff, da er eine gute Trinkigkeit besitzt und Potential für viele Jahre hat.

 

2003 / 92 Punkte – ja mein Gott, was hat dieser Wein für eine Extraktsüße; Noten von Dörrobst, Rumtopf – ein Früchteallerlei, dazu kandierter Zucker, Marzipan, aber auch malzige Anklänge. Da er anscheinend ausreichend Säure besitzt, kann ich mich trotz der extrem hohen Konzentration für diesen Wein erwärmen. Sicherlich wird man da nicht eine ganze Flasche von trinken, aber nach dem Skifahren auf der Hütte so einen Schluck abends beim Spiele-Abend und es kommt Stimmung auf – darauf gebe ich mein Wort !

2004 / 94 Punkte  – Ein blitzsauberer Jahrgang, sehr modern gemacht; viel, aber elegantes Holz. Sehr, sehr primärfruchtig, hat alles, was man von einem kalifornischen Wein erwartet. Für mich bleibt die Frage, ob er nicht ein wenig beliebiger von seinem Charakter geworden ist, aber es ist deutlich zu früh, um dies abschließend zu beurteilen. Technisch ein großer Wein mit perfekten Anlagen.

„2000 bis 2004 Ridge – Monte Bello / Kalifornien (Teil 4)“ weiterlesen

1990 bis 1999 Ridge – Monte Bello / Kalifornien (Teil 3)

1990 / 93 Punkte – Ja – hallo, da wird man wieder wach. Ein eher mittelgewichtiger Tropfen, habe wohl vor lauter Aufregung vergessen, detaillierte  Notizen zu machen und so lese ich heute: „schöner Saft“, „unglaublich saftig“ und „gute, saftige Frucht“ – ja was soll ich Euch sagen? Der Wein ist saftig ;-))) Dazwischen habe ich notiert: „eher dunklelrote Beerenfrucht, wirkt erstaunlich jung, subtile Fruchtfülle, very charming.

 

1991 / 96 Punkte – Für mich der Wein der Verkostung !!!!!!! Nicht nur dass diesen Jahrgang ein goldenes Etikett ziert (nicht, weil man erkannt hat, dass dieser Jahrgang vielleicht der größte bis dato produzierte Wein ist, sondern weil man auf eine 100-jährige Weingutgeschichte zurückschaut), sondern hier stimmt einfach alles!  Dieser Wein hat eine große Goldmedaille verdient. Sofern ich mich recht erinnere meinte mein amerikanisch-schweizerischer Tischnachbar: „Just great“, viel mehr braucht man einfach nicht zu sagen. Dieser Wein hat alle Komponenten eines großen Weins: perfekt strukturiert, tief und komplex in der Aromatik, kühl in der Anlage, substanziell und sehr elegant, aufregende Länge, großer Nachhall. Die Frucht ist vielschichtig, eher schwarzbeerig; feine Extraktsüße, Graphit- und Trüffelnoten, um nur ein paar Eindrücke zu nennen, aber letztlich reicht: „Just great“.

 

 

1992 / 92 Punkte – Auch dieser Jahrgang weiß durchaus zu begeistern, er ist dem 90er recht ähnlich, die Frucht ist immens, man kann fast noch von Primärfrucht sprechen, tief und nachhaltig – mit angenehmer Komplexität und gutem Saft ausgestattet, auch eine gewisse mineralische Note ist erkennbar. Der 92er zeigt eine schöne Dichte und endet lang auf der Frucht.  Der Wein besitzt gute Anlagen, um viele weitere Jahre (mind. 10)  in Würde zu altern und um dabei viel Genuss zu bereiten. 

 

1993 / 89 Punkte – Die Nase wirkt sehr kühl; am Gaumen ein fester, strukturierter Monte Bello mit griffigen Tanninen und einer feiner Bitterkeit in der Frucht. Noten von Eukalyptus und Minze unterstützen den kühlen Eindruck, den man schon in der Nase erkennen kann. Für mich ein Wein, wie ein sehr guter Cru Bourgeois aus dem Haut Medoc. Jetzt gut zu trinken, eine weitere Qualitätssteigerung in den nächsten Jahren halte ich für unwahrscheinlich.

 

1994 / 91 Punkte – Leider habe ich bei diesem und dem nächsten Wein immer weniger Notizen gemacht, da das Essen lecker war und ich mit dem Tempo beim Ausschenken nicht mehr ganz mitkam. Die Nase wirkt tief und dunkel, am Gaumen ein fest strukturierter Wein, mit griffigen Tanninen. Die Frucht ist eher schlank; der Wein hat wenig Fett auf den Rippen. Auf der anderen Seite zieht er sich schön und gleichmäßig durch und endet mit einer wirklich guten Länge. Vielleicht der Aristokrat unter den 90er Jahrgängen.

 

1995 / 93 Punkte – Der dritte Jahrgang in Folge bei dem mir die Kühle in der Nase positiv auffällt. Der 95er zeigt jedoch die tiefste Frucht und ist noch eine Spur frischer als seine beiden Vorgänger. Obendrein hat er etwas mehr Fett auf den Rippen, sodass er deutlich saftiger und fruchtiger wirkt. Auffallend an diesem Jahrgang ist auch eine erkennbare Mineralik. Die Cuvee besteht aus einer Cuvee von 69% Cabernet Sauvignon, 18% Merlot, 10% Petit Verdot und 3% Cabernet Franc. Parker berichtet, dass Paul Draper in diesem Jahrgang extrem selektioniert hat und nur 25% der Ernte in den Wein gegangen sind.

 

1996 / 94 Punkte – Erstmals nach dem Ausschenken ein leichter Stinker im Glas, der jedoch recht schnell verfliegt. Die Cuvee kommt dieses Jahr ohne Cabernet Franc aus und besteht aus 80% Cabernet Sauvignon, 11% Merlot und 9% Petit Verdot. In meinen Notizen steht „Kraftvoll !!!“ Die Ausrufungszeichen belegen, was mir von diesem Wein in Erinnerung geblieben ist – dieser Jahrgang hat Power und eine wunderbare Stoffigkeit. Die Frucht ist eng gewoben und die Frische, die er an Tag legt, ist bemerkenswert. Ein Wein, der noch ein langes Leben vor sich hat – wer diesen Jahrgang irgendwie zu fassen bekommt, sollte zuschlagen. Feine Bitternoten geben der ansonsten saftigen und beerigen Frucht eine zusätzliche Dimension. Komplexer Stoff, der auch wieder diese Mineralität zeigt, die schon seinen Jahrgangsvorgänger auszeichnete.

 

1997 / 92 Punkte – Auch diesem Jahrgang merkt man seine 10 Jahre Alter kaum an, er wirkt ungemein jung und frisch. Eine schöne tiefe, recht saftige  Aromatik von dunklen, aber eher roten Beeren; Lakritze sowie eine sehr gut eingebundene Holzaromatik/-würze überzeugen auch in diesem Jahr.

 

1998 / 88 Punkte – Der 98er ist sicherlich der schwächste Wein aus dem Flight: Mitte/Ende 90er Jahre. Er wirkt trotz des recht hohen Merlot-Anteils (70% CS, 24% Merlot, 5% Petit Verdot und 1% Cabernet Franc) streng erzogen. Zwar ist die Frucht recht dicht und saftig, aber die hohe Säure lässt ihn etwas eckig und kantig erscheinen; es mangelt ihm ein wenig an Finesse.

 

1999 / 91 Punkte – Der letzte Jahrgang des alten Jahrtausends strömt mit viel Saft und Kraft in den Mund. Extraktreich und immer noch primärfruchtig; Aromen von Wildkirschen, Kakao, Lakritz und Schokolade zeugen von einer guten Verbindung aus Frucht und Holz; recht komplex.

1999 Wild Duck Creek Estate – Springflat Shiraz / Central Victoria

91 Punkte – Am Heiligabend ein Wein, der mir Spass macht, aber auch den nicht sonderlich weinerfahrenen Rest der Familie glücklich macht. Ein dichtes, mit Frucht beladenes Weinkonzentrat, dass – trotz des hohen Alkohols (15%) nicht überladen wirkt, sondern mit einer frischen Säure genügend Gegengewicht produziert, um ein harmonisches Bild abzuliefern. Immer noch schön saftig, die Aromatik ist eher dunkelbeerig, schokoladig und besitzt einen Hauch von Minze. Die Tannine sind reif und rund, und die Länge ist gut. Ein schöner Australier mit recht viel Depot in der Flasche.

„1999 Wild Duck Creek Estate – Springflat Shiraz / Central Victoria“ weiterlesen

2001 Romano Dal Forno – Valpolicella Superiore / Venetien

94 Punkte – (Der Sieger des Abends: gegen 96er Cellers Fuentes – Gran Clos und 96er Cims de Porrera) Dieser Wein hat nichts, aber auch gar nichts mit den üblichen, süffig-fruchtigen Weinen der Region zu tun, die es für kleines Geld im Supermarkt gibt. Romano Dal Forno ist eine Besessener in Sachen Qualität und genauso obsessiv sind seine Weine.

So viel ich weiß, wird bereits beim Valpolicella Superiore ein sehr großer Anteil an getrockenten Trauben bei der Weinerzeugung verwendet. Dies erklärt nicht nur den Preis (> Euro 50,-) vom Valpolicella Superiore,  sondern insbesondere auch die Dichte und die Aromatik dieses Weinkonzentrates.

Die 2001er Ausgabe ist das Beste, was ich von diesem Wein bislang getrunken (das sind die Jahrgänge 96 und 97). Ein unglaublich bepackter Stoff – aber ohne jegliche Marmeladigkeit oder overdone zu wirken. Sehr dichtes schwarzrot, in der Nase bereits unglaublich konzentriert. Tiefe, dunkle Frucht, Leder, viel Kakao sowie eine gewisse Würzigkeit. Am besten gefällt mir dieses Spiel zwischen einer Bitternote, die üblicherweise auch Schokoladen mit einem hohem Kakaoanteil aufweisen und einer kompakten, eher süßlichen, aber auch leicht würzigen Frucht, die diesen Wein zum absoluten Erlebnis macht. Dazu gesellt sich eine erstaunliche Kühle (mit einem Anflug von Minze und Marzipan in Bitterschokoladenumhüllung) sowie ein hervorragend ausgereiftes, aber dennoch kräftiges Tannin. Die Länge, mit der der Wein den Gaumen beschäftigt,  begeistert. Die Hand geht zum Glas und viel zu schnell ist dieses bzw. die Flasche  leer – leider genau das Gegenteil passiert mit einem selbst, denn 14,5% Umderehungen merkt man recht schnell. Ein Weinerlebnis, dass ich jedem ans Herz lege !!!

1996 Gran Clos – Cellers Fuentes / Priorat

93 Punkte – Der Gran Clos stammt überwiegend von alten Reben (im Schnitt 60 Jahre). Die Cuvee besteht aus drei Rebsorten: Grenache (80%), Carignan (10%) und CS (10%).

Kalkige Noten, etwas überreife Anklänge in der Frucht, Rosinen, laktische Aromen in der Nase. Guter Saft, gute Konzentration, noch schöne, feste Tannine und eine  frische Säure, die die Fruchtigkeit unterstützt, zeichnen diesen Wein aus. Die Sauerkirscharomen,  die angenehme  Dichte und eine feine Extraktsüße runden das Bild ab. Hinten heraus zeigt er eine leichte Bittersüße, kalkige Anklänge und eine feine Kräutrigkeit. Insgesamt ein aufregend tiefer, runder und harmonischer Wein – der Guigal von Spanien.