1996 Rocche dei Manzoni – Quatr Nas / Toscana

Die Notiz aus 2002 stimmt fasst uneinegeschränkt, der Wein bezaubert immer noch, ist unglaublich vielschichtig, stabil und weich zugleich; mit ausgezeichenter Frucht, die inzwischen noch feiner und vielschichtiger geworden ist, wunderschöne Textur, insgesamt sehr ausgewogen. Weiche, schöne Tannine, die aber noch stark genug sind, den Wein ein stabilkes Rückgrad zu geben.  Ein betörender Wein, der  als Star eines Abends zu glänzen weiss, aber auch zu einem Essen in der Nebenrolle überzeugt.

(01.11.2002) Diese unglaublich schöne Nase von mürber Beerenfrucht, zarten Noten von  Sandelholz, Unterholz und feinstem Tabak, am Gaumen ein wunderbar harmonischer und balancierter Wein, der sich durch schöne, reife Tannine, Frucht und diese leichte Extraktsüße auszeichnet, die ich sehr liebe. Zeigt trotz der beachtlichen Eleganz auch Stoffigkeit und Körper.  Diese Cuvee aus 50% Nebbiolo (gibt für mich auch deutlich den Ton an), Barbera, Pinot Nero und Cabernet ist ein kultivierter Begleiter für besonders schöne Stunden. (Viel Depot)

2003 Georges Duboeuf – Clos De Quatre Vents / Fleurie / Beaujolais

89 Punkte – Was für eine Freude ist dieser Wein nach einer langen gestressten Woche – in der Nase rote Beeren, etwas laktische Töne, am besten aus dem Burgunderglas von Denk’Art (Pfarrer Denk hat eine so wunderschöne Glassserie entworfen, da muss sich Riedel mit seiner Sommerlierserie warm anziehen, die Gläser sind filigraner und der Wein kann sich imho noch besser entfalten). Am Gaumen dann eine wahre Explosion von verspielter Frucht und gewisser  Eleganz:

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2000 Domaine Sarda-Mallet / Terroir Mailloles

90 Punkte – Was für eine (Arbeits-)Woche; neuer Job im gar nicht so fernen Düsseldorf – neue Heimat ?? – Endlich Freitag, endlich wieder im geliebten Hamburg, endlich wieder ein Glas vernünftigen Rotwein, endlich Entspannung…

Tief in der Farbe mit ganz leichtem Wasserrrand, in der Nase verströmt dieser Wein die urwüchsige Natur des französischen Südens, aber (!!) stilvoll und mit Klasse.  Sehr klar von der Frucht, Anklänge dunkle Beeren, Pflaume,Schwarzkirsche, daneben Noten von Schokolade und  Cassis, zarte Kaffeearomen, Rauch, feine Gewürzanklänge. Im Mund offenbart sich ein identisches Bild, konzentriert, aber nicht marmeladig, voller Körper, dicht und prall, aber nicht hitzig und ungehobelt, sondern durch einen Hauch Minze und Menthol eher der feurige Liebhaber in elegantem Gewand.

 

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