2003 Mitolo G.A.M. Shiraz / McLaren Vale /

95 Punkte – Was für eine Erfolgsgeschichte !! G.A.M. sind die Anfangsbuchstaben ihrer Kinder. Frank und Simone Mitolo und – wie sie es auf ihrer überaus schönen webpage ausdrücken  – ihre Inspiration Gemma, Alexander und Marco haben mit ihrem ersten Jahrgang 2000 den großen Hit gelandet. Von der internationalen Kritik seit Anbeginn mit Lob und Anerkennung für ihren Shiraz überhäuft, produziert man – seit 2001 mit Unterstützung des jungen, australischen Weinmacherstars Ben Glaetzer – Jahr für Jahr Weine außerordentlicher Qualität. Bob Parker, James Halliday, der Decanter oder Jancis Robinson – selten hat die Elite im Weinjournalismus so einstimmig jubiliert und die großen Zahlen bei der Weinbewertung gezogen. Zu Recht ????


Blutrot und völlig undurchsichtig strömt dieser Shiraz ins Glas; offenbart einen reichen Duft von Pflaumen, dunklen Früchten, Süßholz und Graphit, gepaart mit einer feinen Würze und einem Hauch von Vanille.  Üppige Frucht (dunkle, süße Beeren; Kirschen; Pflaumen; feinste Lebkuchengewürze sowie einem Hauch Minze) und ein Schmelz, so schön und seidig, dass man fast das Schlucken vergißt. Das i-Tüpfelchen ist jedoch die Eleganz und Länge, die dieser Wein trotz der kraftstrotzenden Jugend zu bieten hat – er wirkt jetzt schon überaus harmonisch und zeigt zugleich, dass er ein langes Leben vor sich hat, welches man zu jedem Zeitpunkt der Entwicklung miterleben möchte. Genug des Lobes, ein Haar in der Suppe bleibt ?!? Mit ca. ? 40 ist dieser Wein alles andere als billig, aber so etwas trinkt man auch nicht alle Tage und daher: Man muß auch gönnen können – anderen und ab und zu sich selbst !!! 

http://www.mitolowines.com.au

zu beziehen bei: http://www.shiraz-und-co.de

3 Gedanken zu „2003 Mitolo G.A.M. Shiraz / McLaren Vale /“

  1. Michael, der mitolo GAM ist wahrlich
    was Feines. Aber 40 Euro. Mein Tipp:
    Der Black Panther Shiraz, als Erstling am Start und deswegen nur (noch) 26,50 Euro. Mit einigen Ergänzungen
    lässt sich Deine Mitolo-Hymne nahezu Eins zu Eins auf den Panther übertragen.
    Grüsse, Chris Merkle

  2. Moin Michael,
    gestern den Nachfolgejahrgang 2004 im Glas gehabt – bin hin und her gerissen – trinkt man den Wein OHNE jede Info bekommt man einen unglaublich kompakten, tiefdunklen Wein mit einer gehörigen Raffinesse – aber für mich letztlich „nur“ ein Wein in den beginnenden Neunzigern – erst mit dem Hintergrund der Parkerbewertung und dem Alkoholgehalt gerät man ins Staunen: NEIN – das ist kein TYPISCHER Blockbuster, der Wein ist kraftvoll, dass man ihn kauen kann und zugleich fast schmeichelnd und seidig – er macht nicht müde (trotz 15 PS), sondern Lust auf den nächsten Schluck…
    Beste Grüße

    DAK

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