Riesling 2002 at it’s best !? – Jahrgangsprobe bei Ole –

Mega-interessante Probe gestern bei Ole – Danke Ole !!
15 deutsche Top-Rieslinge des Jahrgangs 2002 standen an zum Verkosten. Imho sind alle Weine unter ihren Möglichkeiten geblieben. Gerade die mineralischen Weine sind so etwas von zu, dass man wenig Freude hat;  die eher fruchtbetonten besitzen noch Charme und konnten entsprechend etwas höher punkten, trotzdem auch sie unter ihren Möglichkeiten. Für mich aktuell ohne Wertung blieb der Schlossberg von Breuer, der Wein ist so etwas von zu, dass man glaubt, er existiert gar nicht, ich würde ihn vor 3-4 Jahren nicht wieder anfassen. Letztlich ging es uns allen ähnlich, man sucht, ahnt, schmeckt die mineralischen Ansätze – auch die große Klasse dieser Weine, aber sprechen – wirklich sprechen, sich offenbaren, das wollen sie  nicht. Besonders schwer hatte es auch der barrique-Riesling von Molitor, hier ist echte Klasse im Glas, aber das Holz ist aktuell so unbarmherzig, dass in diesem Wein alles nebeneinander zu stehen scheint. Große Anlagen! Bin gespannt, wie sich dieser barrique-Riesling in 5-6 Jahren präsentiert. Mein Fazit: Gleiche Probe in 3 Jahren und wir werden deutlich höher punkten. 2002 bringt wirklich große, sehr langlebige Weine hervor, die aber noch Zeit zur Reife benötigen.

1) 2002 Schloß Neuweier: Neuw. Mauerberg Goldenes Loch Spätl. tr. 12,5%
2) 2002 Horst Sauer: Escherndorfer Lump Auslese tr.  13,5%
3) 2002 Christmann: Mandelgarten Gimmeldingen Spätlese tr. GG 13%
4) 2002 Josef Leitz: Rüdesheimer Berg Schlossberg Spätlese tr. 12%
5) 2002 Georg Breuer: Rüdesheimer Berg Schlossberg tr. 12,5%
6) 2002 Peter Jakob Kühn: Oestrich Doosberg  Erstes Gewächs 12,5%
7) 2002 Koehler-Ruprecht: Kallstadter Saumagen Auslese tr. 13%
8) 2002 Heymann-Löwenstein: Winniger Uhlen Blauflüsser Lay (1.Lage) 13%
9) 2002 Van Volxem: Wiltinger Braunfels Vols 12,5%
10) 2002 Wittmann: Westhofen Morstein Großes Gewächs 13%
11) 2002 von Othegraven: Kanzemer Altenberg Erste Lage 11%
12) 2002 Markus Molitor: Zeltinger Sonnenuhr ** Auslese tr. 12,5%
13) 2002 Andreas Laible: Durbacher Plauelrain "Achat" Stätlese tr. 13%
14) 2002 Rebholz: Birkweiler Kastanienbusch Spätlese tr. 12,5%
15) 2002 Emrich-Schönleber: Monzinger Halenberg Auslese tr. 12,5%

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2000 Domaine du Clos des Fees – Vieilles Vignes – Cotes du Roussillon

92 Punkte – Die Domaine des Clos des Fees ist der logische Schritt eines erfolgreichen Sommerliers, Restaurant-Besitzers, Essen- und Weinjournalisten. Nein, nicht vier Personen sind an diesem Mitte der 90er Jahre gestarteten Projekt beteiligt, sondern Hervé Bizeul hat sich hier allein mit seiner Frau verwirklicht. Die Webseite (siehe unten) ist sehenswert und der Weinblog von Hervé ist – wenn man im Gegensatz zu mir, des Französischen mächtig – sicherlich lesenswert. Zum Wein: Diese überaus interessante Cuvee aus

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1995 Veenwouden Classic – Südafrika

91 Punkte – Seit 1993 produziert die Familie van der Walt im nördlichen Teil der Region Paarl Wein auf sehr hohem Niveau. Ich glaube, es gibt wenige, die den beiden Brüdern das Wasser reichen können: Deon ist ausgebildeter Meister-Tenor und sein Bruder Marcel hat eine Golf-Profi-Karriere abgebrochen, um Wein zu produzieren. Marcel ist heute für die Weine verantwortlich, er ist zwar kein ausgebildeter Weinmacher, aber sein Handwerk hat er auf Ch. Le Bon Pasteur gelernt. Der

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2001 Recher Herrenberg Spätburgunder Auslese JS trocken ***

Hamburger Wein talk live im San Michele (11.05.05) 
91 Punkte – Ein Spätburgunder, wie er sein sollte. Dichte, feine Nase von Beeren, Kirschen und ein Hauch von Port, sehr vielschichtig, elegant.

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2004 Domaine Piron & Lafont – Chenas Quartz – Beaujolais

90 Punkte – Dieser wirklich außergewöhnliche Beaujolais ist das Werk zweier Freunde. Die Pirons betreiben neben dem Weinbau auch  ein kleines Restaurant in der Region, während  Freund Jean Marc Lafont aus Brouilly mit seiner Frau Annick sich seit 1985 voll und ganz dem Weinbau (Domaine de Bel Air) verschrieben hat. Der Name ist hier Programm. Der im Jahrgang 2003

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2003 J.J. Adeneuer – Spätburgunder Auslese tr. No.1 – Ahr

Hamburger Wein talk live im San Michele (11.05.05) 

Was Emrich-Schönleber bei Weiß an der Nahe, das ist Adeneuer bei Rot an der Ahr !? Etwas gewagt der Vergleich, aber beide Weingüter sind befreundet und vermarkten ihre Weine gegenseitig.

89-90 Punkte – (Alc 14,3 ; Rz 2,8 ; S 4,6) Schöne, recht tiefe und fest gewirkte Nase nach roter Beerenfrucht, etwas rauchig,

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2001 Morgante – Don Antonio, Sizilien

91 Punkte – Dieser Nero d’Avolo aus Sizilien ist in allen bislang von mir verkosteten Jahren immer ein großes Vergnügen gewesen, auch oder  gerade weil ich ihn für ein echtes Rauhbein mit weichem Kern halte – so auch wieder in 2001:

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2001 Karl Haidle Spätburgunder Trocken Barrique

Hamburger Wein talk live im San Michele (11.05.05) 
92 Punkte – Nach ca. 2 Stunden in der Karaffe verströmt dieser Spätburgunder Qualitätswein einen zart rauchigen Duft; Noten von Graphit, schwarzem Pfeffer und dunklem Steinobst.

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2002 Domaine Hubert Lignier Morey-St-Denis Premier Cru Vieilles Vignes

Hamburger Wein talk live im San Michele (11.05.05) 
93 Punkte  – Auch Hubert Lignier und sein Sohn Roman füllen unter der Bezeichnung "Morey-St-Denis Premier Cru" ab. Die einzelnen Premier Cru Lagen, von denen Morey 20 hat, sind weitgehend unbekannt. Dieser Wein aus über 50 Jahre alten

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